Anna Lehmann Verheiratet

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Anna Lehmann Verheiratet | 2006 erhielt Anna Lehmann nach ihrem Studium der Politikwissenschaft und Publizistik an den Universitäten Breslau und Leipzig das Diplom der Universität Leipzig.

Die ehemalige bildungspolitische Journalistin im Bundestagsbüro der taz stieg später zur Intendantin auf und betreute das innenpolitische Ressort der Zeitung.

Sie schreibt regelmäßig Beiträge für den öffentlich-rechtlichen Nachrichtensender Phoenix, wo sie Expertin für innenpolitische Angelegenheiten ist, insbesondere solche, die die Linkspartei, die Politische Linke und Aufstehen für das Richtige betreffen.

Wissler und Hennig-Wellsow machen wie Spaniol das Wahldesaster auf die besonderen Umstände an der Saar zurück, auf die heftigen Spaltungen innerhalb des Landesverbandes im Kreis, die zehn Tage vor der Wahl im Rücktritt ihres ehemaligen Mitarbeiters Oskar Lafontaine endeten.

Ja, da ist auch was dran, aber es reicht nicht aus, um es alleine zu erklären. Das liegt daran, dass die Linkspartei einen rückläufigen Trend erlebt. Das Ausmaß der Situation ist jedoch weitaus größer.

Insgesamt hat es das Potenzial, in Vergessenheit zu geraten. Viele in der Demokratischen Partei, einschließlich der Parteiführung, scheinen derzeit sprachlos zu sein.

Laut Horst Kahrs, Sozialwissenschaftler, der für die Rosa-Luxemburg-Stiftung eine Wahlstudie erstellt hat, verheißt die Saarlandwahl für die Linkspartei bei den nächsten Landtagswahlen in Westdeutschland nichts Gutes.

Eine persönliche Fehde und der daraus resultierende Vertrauensverlust hätten mit dazu beigetragen, den zweistelligen Bereich zu verlassen…. Die Partei im Saarland befinde sich laut Kahrs jedoch “auf dem gleichen außerparlamentarischen Niveau wie in allen anderen westdeutschen Bundesländern mit Ausnahme von Hessen, Hamburg und Bremen.”

Der Hinweis auf die besonderen Umstände im Saarland ist zwar nützlich, um spektakuläre Leistungen zu erklären, verhindert aber nicht mehr Antworten auf die Frage, welche Schlussfolgerungen aus den jüngsten Wahlfehlschlägen gezogen werden sollten.

Katina Schubert, das Berliner Staatsoberhaupt und stellvertretende Bundesvorsitzende, betont in ihrer Rede die Bedeutung der Mitarbeiter von Oskar Lafontaine im ganzen Land. Die SPD war unter seiner Führung immer resozialdemokratisch, und dafür hat er immer die Linke instrumentalisiert.

Für Schubert scheint die Mission der Linken erfüllt, denn „das scheint nun gelungen zu sein“, wie die taz berichtet.

Umso wichtiger ist es, Alternativen zur sozialdemokratischen und umweltfreundlichen Beliebigkeit der Aufrüstung, ein bisschen Klima, ein bisschen gute Arbeit, zu entwickeln und sendefähig zu machen. Nun gelte es, “die Linke als interessante Alternative zur Ampel neu zu positionieren”, wie es so schön heißt.

Laut Bernd Riexinger, ehemaliger Bundesvorsitzender, ist die Situation identisch. Abgesehen von parteiinternen Querelen sei es der saarländischen Linkspartei “nicht gelungen, das eigene Profil gegenüber einer sich wieder als sozialdemokratisch erweisenden SPD zu schärfen”, sagte Riexinger im Gespräch mit der taz.

Im aktuellen Kontext gehe es vor allem darum, “wie man ein konsequent linkes Profil als Antwort auf die Probleme des sozialen und ökologischen Wandels im Vordergrund behält”.

Was die Linkspartei ursprünglich anstrebte, ist in der heutigen Welt nicht mehr sichtbar. Nicht nur im Saarland gibt es Fahrerflucht und schlechte Manieren untereinander.

Daraufhin twitterte der frühere Bundestagsabgeordnete Fabio De Masi am Wahlabend verärgert, sie sei “längst eine Mogadischu-Linke, in der diverse Stammesführer nur noch ihrer eigenen begrenzten Gefolgschaft dienen”.

Obwohl er sich weiterhin als “demokratischer Sozialist” identifiziere, sei er “meiner Partei schon so entfremdet, dass ich das Vertrauen in diese Sache verloren habe”.

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