Franz burda scheidung

Franz burda scheidung
Franz burda scheidung

Franz burda scheidung |Burda diente von 1934 bis 1937 als Mitglied des National Socialist Motor Corps, einer paramilitärischen Organisation. Seine Beziehung zum Nationalsozialismus war laut seinem Biografen eher geschäftlicher und pragmatischer Natur als ideologischer Ausrichtung.

Weil er für die jüdische Frau eines seiner Arbeiter interveniert hatte, erklärte er 1933 öffentlich, dass sein Unternehmen keine jüdischen Angestellten oder Miteigentümer habe, obwohl er diese Behauptung privat als unzutreffend gewusst hätte.

Er baute die kleine Druckerei seiner Familie durch harte Arbeit und Entschlossenheit zu einem großen Medienkonglomerat aus.

Er profitierte von der „Arisierung“ jüdischen Eigentums durch die NS-Regierung, als er und seine Mitarbeiter 1938 die Großdruckerei, Papiergroßhandlung und das Papierwarenwerk Akademiestraße Gebrüder Bauer in Mannheim kauften.

Eigentümer Berthold Reiss und seine Mitgesellschafter waren allesamt Juden und aufgrund der nationalsozialistischen “Arisierungs”-Gesetzgebung gezwungen, das Unternehmen zu verkaufen.

Nach der Übernahme lud Burda Reiss ein, im Unternehmen zu bleiben, um den Übergang zu unterstützen. Hans Reiss, der Sohn von Reiss, schrieb später, dass das Duo trotz der schwierigen Umstände der Übernahme des Unternehmens eine positive Arbeitsbeziehung aufgebaut habe.

Während der Kristallnacht intervenierte Burda zugunsten von Reiss und verhinderte dessen Inhaftierung. Nach dem Zweiten Weltkrieg verband die Familien Burda und Reiss eine Freundschaft.

Burda wurde am 24. Mai in Offenburg geboren. Seiner Heimatstadt Baden-Württemberg, die als Hauptsitz der Burda-Verlagsgruppe fungiert, blieb er treu.

In den Jahren 1973 bis 1986 war er als geschäftsführende Gesellschafter der Burda-Gruppe tätig, die er nach einer Drucklehre mit Wohnsitz in den USA und Großbritannien gründete.

Als sich sein Bruder Frieder Burda als Baden-Badener Künstler und Sammler etablierte und sein Bruder Hubert Burda den Familienverlag zu dem florierenden Medienkonglomerat ausbaute, das heute als Hubert Burda Media bekannt ist, blieb Franz Burda weitgehend aus dem Rampenlicht den größten Teil seines Lebens.

Sein Engagement in verschiedenen Unternehmen nach seinem Ausscheiden aus der Verlagsbranche umfasste unter anderem Joint Ventures mit seinem Bruder Frieder in einer Fluggesellschaft und einer Reederei.

Franz Burda wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verlobt. Von der ersten Generation stammen ein Sohn und eine Tochter ab.

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