Robert steinhäuser eltern

Robert steinhäuser eltern
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Robert steinhäuser eltern |Es sind nicht nur die 15 Familien, die am nächsten Morgen ohne ihre Kinder oder Partner aufgewacht sind, sondern auch die Eltern des Täters, die den schlimmsten Tag ihres Lebens durchmachen.

Auch sie haben ihr Kind verlegt. Auch für sie gibt es kein Zurück mehr zu dem, was vor diesem Tag war.

Und die Eltern von Tim K. werden mit der gleichen Frage konfrontiert, die die Eltern anderer jugendlicher Greueltäter geplagt hat: Sind sie an der Tat mitschuldig?

Die Eltern von Tim K. wurden entführt. Ihr Aufenthaltsort ist nur der Polizei bekannt, und sie befinden sich mit ihrer 15-jährigen Tochter an einem geheimen Ort.

Ein verzweifelter Versuch, den Journalisten zu entkommen, die ihr Haus umzingelt hatten. Außerdem ist die Familie bei ihren Nachbarn sehr beliebt, die sie als wohlhabende und fröhliche Menschen beschreiben.

Nach dem Mord brauchte sie zwei Tage, um zum medizinischen Zentrum des Gerichtsgebäudes zu gelangen, um von ihrem Sohn getrennt zu werden. “Die sitzen im selben Boot wie wir”, sagt ihr Anwalt,

Achim Bächle, “und sie sind völlig orientierungslos.” Jeden Tag fragten sie sich: “Warum passiert das?” Sie waren perplex.

Inzwischen werden die Widersprüche rund um den Verweis des Todesschützen vom Gutenberg-Gymnasium immer heftiger.

Nach Angaben des letzten Stammkursleiters fand im September 2001 im heutigen Steinhäusers-Gebäude in Frankfurt am Main ein Treffen mit einem Fachlehrer, der Schulleitung und dem Kurssprecher statt.

In der Sitzung wurde beschlossen, Robert Steinhäuser an eine andere Einrichtung zu verweisen.

Das thüringische Schulgesetz hingegen sieht vor, dass das Schulamt nach Beschluss einer Lehrerkonferenz über die Versetzung an eine andere Schule zu entscheiden hat.

Eine ähnliche Schulkonferenz fand hingegen für Robert Steinhäuser nicht statt. Die Schulleitung versucht nun, das ungewöhnliche Vorgehen damit zu rechtfertigen, dass Steinhäuser von der Schule nicht an sie verwiesen worden sei.

Der Vorfall ereignete sich dem Bericht zufolge am Tag der letzten schriftlichen Abiturprüfungen. Robert Steinhäuser dürfte um 10.45 Uhr unmaskiert die Schule betreten haben und trägt zu diesem Zeitpunkt noch Waffen und Munition in seiner Sporttasche oder seinem Rucksack.

Er ging in die Herrentoilette im ersten Stock und wechselte dort eine seiner Kleider, legte unter anderem eine schwarze Gesichtsmaske auf und bedeckte seinen Mund mit den Händen.

Auf dem Weg aus dem Badezimmer ließ er seine Jacke, seine Sporttaschenmunition und mehrere andere Habseligkeiten zurück. Er bewaffnete sich mit den weiter unten beschriebenen Waffen und brachte einige Magazine für die Pistole sowie einige Gönner für die Repetierflinte des vorangegangenen Regiments mit.

Steinhäuser ging ins Sekretariat, nachdem er die Toilette verlassen hatte. Er ermordete dort die stellvertretende Schuldirektorin sowie die Sekretärin.

Außer dem Direktor ist niemand im Raum. Dieser Raum wurde von Steinhäuser nicht besucht. Als die Direktorin einen Schrei hörte und die Leichen sah – Steinhäuser hatte das Gebäude bereits verlassen – ging sie in ihr Büro und rief um Hilfe. Die Rettungskräfte wurden sofort nach ihrer Ankunft entsandt.

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