Robert steinhäuser eltern

Robert steinhäuser eltern
Robert steinhäuser eltern

Robert steinhäuser eltern |Das Leben von Robert Steinhäuser war, gelinde gesagt, ein Sammelsurium von Enttäuschungen und Enttäuschungen gewesen. „Für ihn gab es in den letzten Jahren kein Highlight“, sagt Volk.

Der jüngste Tiefpunkt war ein Abiturzeugnis, das er seinen Eltern entzog.

Der Angreifer muss sich schon seit geraumer Zeit mit Selbstmordgedanken beschäftigt haben, bevor er das Verbrechen beging. Anders ausgedrückt, der Fall-Analytiker Volk ergibt sich aus einem Plakat in Roberts Zimmer, das einen Mann zeigt, der eine Pistole an der Hüfte hält.

Robert hingegen hat die Schuld für sein Versagen immer woanders gesucht, anstatt bei sich selbst zu suchen. Infolgedessen begeht Robert einen “einfachen” Selbstmord, um sein Leiden zu beenden.

Der Volkssage nach wollte er jene im Jenseits erschlagen, die er für sein Unglück verantwortlich machte – die Lehrer des Gutenberg-Gymnasiums.

Die Aufnahme in den Schützenverein und der Erwerb eines Waffenbesitzausweises hätten „funktionalen Charakter“ und seien nur dazu gedacht, das Ziel zu erreichen, „irgendwann die Gelegenheit zur Vergeltung zu ergreifen“. Volk: „Wir haben Grund zu der Annahme, dass er diese Aktion schon länger geplant hat.“

Diejenigen, die in der Strafjustiz arbeiten, sehen in Roberts Ankündigungen an ein paar Freunde, dass er eines Tages aus seinem Versteck kommen wird, einen Indikator für einen „gewissen Größenwahn“.

Er wollte etwas tun, was er mit herkömmlichen Mitteln niemals hätte erreichen können.“ Die Ausführung seiner mörderischen Pläne habe für ihn „symbolische Bedeutung“, und er wünsche sich, dass dieser Tag in Erinnerung bleibt.

Er wollte zeigen, dass auch er in dem Moment, in dem die anderen Studenten ihre Abiturprüfungen machten, überdurchschnittliche Leistungen erbringen konnte.

Und aus diesem Grund haben seine Eltern immer den Eindruck, dass sie ihm nicht genug Aufmerksamkeit schenken, und sie fragen sich, wie oder warum er überhaupt eine so abscheuliche Tat begangen haben konnte.

War es der Schulbezug, der Zugang zu Waffen, die mangelnde Information der Eltern, der Druck auf die Lehrer oder Steinhäusers kompliziertes und verstricktes Ego, das eine Rolle gespielt hat? Alternativ eine sehr explosive Mischung aus all dem?

Zehn Jahre nach dem Amoklauf lässt sich diese Frage noch immer nicht abschließend beantworten. Trotzdem bleibt er ihr humorvoller und zuweilen cholerischer und leicht reizbarer Sohn sowie der Amokläufer von Erfurt. – Das ist die Quelle der erschreckenden Unsicherheit.

Es sind nicht nur die 15 Familien, die am nächsten Morgen ohne ihre Kinder oder Partner aufgewacht sind, sondern auch die Eltern des Täters, die den schlimmsten Tag ihres Lebens durchmachen.

Auch sie haben ihr Kind verlegt. Auch für sie gibt es kein Zurück mehr zu dem, was vor diesem Tag war. Und die Eltern von Tim K. werden mit der gleichen Frage konfrontiert, die die Eltern anderer jugendlicher Gräueltäter geplagt hat: Sind sie an der Tat mitschuldig?

Die Eltern von Tim K. wurden entführt. Ihr Aufenthaltsort ist nur der Polizei bekannt, und sie befinden sich mit ihrer 15-jährigen Tochter an einem geheimen Ort. Ein verzweifelter Versuch, den Journalisten zu entkommen, die ihr Haus umzingelt hatten.

Außerdem ist die Familie bei ihren Nachbarn sehr beliebt, die sie als wohlhabende und fröhliche Menschen beschreiben. Nach dem Mord brauchte sie zwei Tage, um zum medizinischen Zentrum des Gerichtsgebäudes zu gelangen, um von ihrem Sohn getrennt zu werden.

Sie sitzen im selben Boot wie wir“, sagt ihr Anwalt Achim Bächle, „und sie sind völlig orientierungslos.“ Jeden Tag fragten sie sich: „Warum passiert das?“ Sie waren ratlos.

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