Donata Hopfen Lebenslauf

Donata Hopfen Lebenslauf
Donata Hopfen Lebenslauf

Donata Hopfen Lebenslauf | Donata Hopfen träumte schon als Kind davon, in der Sportbranche zu arbeiten, und startete ihre berufliche Laufbahn 2000 bei Accenture. 2003 wechselte sie zu Springer, wo sie das Digitalgeschäft der Zeitschrift „Bild“ verantwortete. 2014 wurde sie zur Leiterin der „Bild“-Organisation ernannt.

2017 übernahm Hopfen die Geschäftsführung von Verimi, einer neuen Single-Login-Allianz mit gemischter Erfolgsbilanz. 2019 nahm Hopfen eine Stelle als Digital Consultant bei BCG Digital Ventures an, einer Tochtergesellschaft der Boston Consulting Group. Seit Anfang 2022 ist sie Geschäftsführerin der DFL bzw. Deutschen Fußball Liga.

Auch wenn eine Frau zum ersten Mal ein Amt in der höchsten Liga des deutschen Fußballs antritt, wird sie in das Kraftzentrum des Profifußballs Frankfurt umziehen müssen.

Eine der ersten Amtshandlungen von Donata Hopfen als neue Geschäftsführerin der Deutschen Fußball Liga (DFL) war der Umzug mit ihrem Mann und den bald sechsjährigen Zwillingen von Berlin nach Mainz.

Eine Aufgabe, die die 45-Jährige mit der gleichen Zielstrebigkeit angegangen sein muss wie alle anderen Stationen ihrer bisherigen Karriere.

Als Donata Hopfen im Jahr 2000 ihre berufliche Laufbahn als Digitalberaterin begann, ahnte sie nicht, dass sie eines Tages die erste weibliche Präsidentin der Demokratischen Partei Lettlands werden würde. Vor allem wenn man bedenkt, dass sie sich nicht über die sportliche Laufbahn empfohlen hatte (ohne einen Nachteil zu haben!).

Für ihre Ernennung zur neuen Geschäftsführerin spielten ihre umfassenden Kenntnisse im Verlags- und Digitalgeschäft sowie in der Unternehmensführung eine entscheidende Rolle.

Donata Hopfen wurde 2003 mit gerade einmal 26 Jahren in die Verlagsleitung der Mediengruppe Axel Springer berufen. Sie verantwortete den Aufbau des Digitalbereichs der Bild-Gruppe, den sie erfolgreich verantwortete.

Hopfen war schon weiter, als sie 2014 vom Fachmedium Horizont für ihre Arbeit zur Medienfrau des Jahres gekürt wurde.

Zunächst als CEO der Registrierungsplattform Verimi, mit der Branchengrößen wie Daimler, Allianz, Telekom, Springer und Lufthansa kooperieren, und dann als CEO des Produktentwicklungsunternehmens BCG Digital Ventures, dem er 2019 beigetreten ist.

Hopfen absolvierte Ende der 1990er Jahre ein Volontariat bei der Bild-Zeitung. Auf Seite 1 der Zeitung schaffte es ein Artikel eines Praktikanten im Ressort Politik und Wirtschaft über den Wechsel von EU-Kommissar Martin Bangemann zum spanischen Telekomkonzern Telefónica. Eine Premiere für die Axel-Springer-Zentrale.

Schon damals zeichnete sich eine der wichtigsten Eigenschaften Hopfens ab: Sie ergreift Chancen, wenn sie sich bieten – im Falle der Bangemann-Story war sie die einzige Redaktionsmitarbeiterin, die Spanisch sprach – und geht dann einfach ihrer Sache nach. Pragmatisch könnte man es auch nennen, wenn man in diesem Bereich weiterarbeitet.

Accenture, wo er im Jahr 2000 zu arbeiten begann, vermittelte ihm das nötige Wissen über die Rolle der Medien im virtuellen Raum. Zwei Jahre später kehrte sie zu Springer zurück und förderte eine digitale Aufbruchsstimmung.

Bei dem Experiment geht es nicht nur darum, zusätzliche Einnahmen zu generieren; Der Verlag erhält durch dieses Experiment nicht nur Geld, sondern auch Informationen von seinen Lesern. „Man lernt viel über Kunden und deren Vorlieben“, findet Hopfen. Sie beschreibt das Kundentesten neuer Modelle als das „Herzstück jeder Aktivität in der digitalen Wirtschaft“.

Digitale Entscheider verbringen nicht Jahre im Geheimen damit, die ideale Lösung zu entwickeln. Sie experimentieren, machen Fehler und lernen aus ihren Fehlern – genau wie Start-ups. „Jede Gruppenstruktur hat ihre eigenen Besonderheiten“, sagt Hopfen.

Deshalb wolle sie die Organisation flexibel halten, „damit jeder im Team immer wieder neu denkt“. Auf der Suche nach neuen Einnahmequellen investiert Springer seit Jahren direkt in Start-ups und kauft andere. Der Verlag gab Anfang Mai bekannt, dass digitale Verkäufe inzwischen mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes ausmachen.

Hat jemand im Unternehmen eine neue Geschäftsidee, stehen hauseigene Entwickler zur Verfügung, um bei der Umsetzung zu helfen. „Man pflanzt viele kleine Pflänzchen“, sagt Hopfen, „und nur wer mutig genug ist, es zu versuchen, findet heraus, welche Ideen sich durchsetzen.“

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