Meike Werther Lebenslauf

Meike Werther Lebenslauf
Meike Werther Lebenslauf

Meike Werther Lebenslauf | Der Dame wird von den Ermittlern vorgeworfen, im Verlauf ihrer Therapie Fehler gemacht zu haben. So habe sie beispielsweise die Atemnot der Patientin nicht rechtzeitig erkannt und sei letztlich für die Verabreichung des falschen Medikaments bei Operationen an der Patientin verantwortlich.

Anfangs wurde die 48-Jährige lediglich befragt, weil sie verdächtigt wird, mit gefälschten Papieren einen Antrag an die Klinik gestellt zu haben. Bei einer im Januar durchgeführten Durchsuchung entdeckten Beamte jedoch weitere Beweise.

Infolgedessen ermitteln Staatsanwaltschaft und örtliche Polizei nun unter anderem wegen Totschlags, schwerer Körperverletzung, Urkundenfälschung, Betrugs und Titelmissbrauchs.

Die Dame wurde am Dienstag festgenommen und ins Gefängnis gesteckt. Gleichzeitig wurden in drei verschiedenen Bundesländern Durchsuchungen durchgeführt: Neben der Klinik in Hessen wurden die Privaträume der zuvor in Kiel (Schleswig-Holstein) ansässigen Dame durchsucht. Außerdem wurden die Praxen von zwei Ärzten in den Bundesländern Hessen und Brandenburg auf Beweismittel untersucht.

Es wird untersucht, ob die damals leitenden Ärzte der Klinik gegen ihre Aufsichtspflicht verstoßen haben, indem sie die Dame trotz ihrer mangelhaften Leistung als Anästhesistin weiterarbeiten ließen.

Details dazu, wie die Dame den Chemikalien in der Umwelt ausgesetzt war, machten die Ermittler nicht. Ob und ob es weitere Opfer gibt, prüfen die Beamten derzeit. Am Freitag richteten sie eine Telefonleitung ein, über die betroffene Personen und ihre Familien anrufen können, um Informationen zu erhalten und Fragen zu stellen.

In einer Erklärung räumte das Krankenhaus ein, dass es Ermittlungen durchführe: “Es wurden weitere Papiere eingeholt, in denen die Dame eine Rolle spielt”, sagte Sven Ricks, Geschäftsführer des Krankenhauses (HNA).

Die Hospital zum Heiligen Geist GmbH, ein gemeinnütziger Verein, erklärte in einer Erklärung, dass mit großer Enttäuschung der Anfangsverdacht der Staatsanwaltschaft erhört wurde: „Wir werden alles tun, um zur Aufklärung des Sachverhalts bestmöglich beizutragen sachlich und gründlich.”

Ein Plädoyer für mehr Offenheit sprach die Deutsche Stiftung Patientenschutz angesichts der Forderungen aus. Vorstandsmitglied Eugen Brysch sagte: „Der Krankenhausträger muss den Papierkram selbst prüfen, um festzustellen, welche Patienten von diesem Arzt betreut wurden und ob es Auffälligkeiten in der Nachsorge gegeben hat.“ Im Nachhinein hätte sich das Krankenhaus selbst um diese Patienten kümmern sollen. “Ich bin mir nicht sicher, ob es passiert ist oder nicht.”

Dennoch ist es längst überfällig, dass der Krankenhausträger der Öffentlichkeit mitteilt: „Wenn es Untersuchungen zur Sterblichkeit gibt, ist ein Höchstmaß an Offenheit und Einbindung der Öffentlichkeit dringend erforderlich“, so der Krankenhausträger.

Da es in Deutschland 17 Landesärztekammern gibt, ist es für Scheinärzte relativ einfach, die fehlende Zulassung zu verschleiern.

Laut Brysch „ist es an der Zeit, dass die Approbation zentral aufbewahrt wird und es eine Stelle gibt, an der Krankenhausbetreiber sie abfragen müssen.“

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) müsse sich an die deutsche Ärzteschaft wenden, “um dem kleinstaatlichen System bei diesem Problem einen Riegel vorzuschieben”.

Zur umfassenden Versorgung der Patienten kooperiert das Krankenhaus mit orthopädischen Praxen in Baunatal, Kassel und Fritzlar sowie mit der neurochirurgischen Praxis Meier/Döhl in Fritzlar. Patienten mit chronischen Rückenschmerzen sollten für einige Tage stationär aufgenommen werden, damit sie untersucht und behandelt werden können.

In diesem Fall werden konservative Therapien wie Physiotherapie in Verbindung mit aggressiveren Behandlungen wie chirurgischen Eingriffen eingesetzt. Dazu gehören Rückenschmerzinjektionen sowie die Anwendung von Wärme und Kälte an bestimmten Körperstellen.

Wenn die Schmerzen hartnäckig geworden sind, ist dies oft eine unzureichende Behandlung. In diesen Fällen sollte die „ganzheitliche Schmerzbehandlung“ zur Linderung der Beschwerden eingesetzt werden. Der Betrieb soll im zweiten Quartal nächsten Jahres aufgenommen werden.

Während der zwei- bis dreiwöchigen Sitzungen in der Klinik können Aspekte der Physio- und Trainingsbehandlung, der Osteopathie und der Psychotherapie integriert werden.

Denn die Schmerzen gingen schließlich oft mit psychischen und sozialen Folgen einher, die, wie der Chefarzt anmerkt, bis zur Rente oder vielleicht Arbeitslosigkeit reichen können.

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