Inka Grings Ehemann

Inka Grings Ehemann
Inka Grings Ehemann

Inka Grings Ehemann | Als Inka Grings das Fazit erfährt, das ihr Clubmanager aus einem Jahr als Trainerin in der Herrenmannschaft des SV Straelen zieht, kann sie sich das Lachen nicht verkneifen.

Auf dem Weg in die Tierklinik mit ihrem Hund ist die ehemalige Fußball-Nationalspielerin, die den Rekord für die meisten Tore in der Frauen-Bundesliga hält. Am Telefon hört man einen 41-jährigen Mann sagen: “Es ist faszinierend.”

Als neue Cheftrainerin des NRW-Teams, das vor einem Jahr in der Regionalliga antrat, wurde Inka Grings an Bord geholt. Am 1. April übernahm sie als erste Frau in Deutschland die Leitung einer Herrenauswahl aus einer der vier höchsten Spielklassen, als sie ihr neues Amt antrat.

Die Aufregung in der Bevölkerung war vergleichbar mit jener wenige Monate zuvor, als Imke Wübbenhorst vom BV Cloppenburg, der in der fünften Liga spielt, als Trainerin verpflichtet wurde. „Frauen, die Männer befehlen, sind im Fußball nicht gerade die Regel“, schrieb die Wochenzeitung „Die Zeit“ Anfang Mai 2019 und schickte einen Reporter in die nicht weit entfernte Kleinstadt bei Venlo am unteren Niederrhein Grenze zu den Niederlanden. “Frauen, die Männer kommandieren, sind im Fußball nicht gerade die Norm”, schrieb die Zeitung.

Ihr fußballkulturpreisgekrönter Ausspruch „Ich bin Profi, ich stelle mich nach Schwanzlänge auf.“ ist nach wie vor ein fester Bestandteil jeder Zitatensammlung, auch wenn Wübbenhorst nicht mehr im Amt ist.

Die 96-malige Nationalspielerin Inka Grings konnte den Abstieg der Mannschaft nicht verhindern, wurde aber nicht beurlaubt und trat nicht von ihrem Amt zurück. „Das wird ein Riesenspaß. Die Oberliga ist ein sportlich sehr schwerer Wettkampf.

Grings äußert sich zur Frauenquote („So wichtig sie ist, aber auch sehr traurig“), plädiert für eine Frau an der Spitze des Deutschen Fußball-Bundes, fordert mehr Engagement der Vereine bei der Förderung des Frauenfußballs oder ist es auch Angst, die Leistung der Nationalmannschaft bei der schlechten Weltmeisterschaft, die letzten Sommer in Frankreich stattfand, nicht öffentlich zu kritisieren.

In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung sagte sie, dass im Frauenfußball im vergangenen Jahr mehr “Leidenschaft und Identifikation” vorgelegen habe als im Männerfußball. Da zählt nur “Geld, Geld, Geld, Liga und Leistung, egal ob Sinn oder Unsinn”.

Trotzdem hat sie sich vorgenommen, in diese Richtung zu gehen. Seit 2014 ist Inka Grings als Trainerin tätig. Sie begann ihre Karriere in Duisburg, arbeitete anschließend mit den U17-Junioren von Viktoria Köln und lebt heute in Straelen.

2016 schloss sie ihre Ausbildung zur Fußballlehrerin beim heutigen Leipziger Trainer Julian Nagelsmann ab. „Ich trainiere erst seit kurzem, habe aber schon einige Erfolge vorzuweisen. „Mein Credo ist, mich anzustrengen und voranzukommen“, erklärt sie.

1995 unterschrieb Grings einen Vertrag beim FCR 2001 Duisburg. Sie stieg in den Reihen der Mannschaft schnell zu einer bedeutenden Spielerin auf und wurde in den folgenden Jahren zu einer der versiertesten Torjägerinnen Deutschlands. 1998 holte sich Grings ihre erste große Meisterschaft, indem sie den deutschen Pokal gewann. Im Meisterschaftsspiel gegen den FSV Frankfurt erzielte sie drei Tore.

Im nächsten Jahr, in der Saison 1997/98, etablierte sie sich zum ersten Mal als beste Torschützin der Bundesliga. 1999 ehrten die deutschen Sportjournalisten Grings mit der Verleihung des Titels „Fußballerin des Jahres in Deutschland“.

Grings etablierte sich im Laufe des nächsten Jahrzehnts als bester Torschütze aller Zeiten in der Bundesliga-Geschichte und erreichte im Januar 2011 den Rekord von 350 Toren.

Sie führte Duisburg in der Saison 1999/2000 zur Bundesliga-Meisterschaft, das war auch das Jahr, in dem sie 38 Tore in der Bundesliga erzielte, was immer noch der Rekord für Tore in einer einzigen Bundesliga-Saison ist.

In den Jahren 2009 und 2010 gewann sie insgesamt dreimal den deutschen Pokal sowie in der Saison 2008/09 den UEFA-Frauenpokal.

Grings war von 2008 bis 2010 drei Jahre in Folge Torschützenkönigin der Bundesliga und wurde 2009 und 2010 zum zweiten bzw. dritten Mal zur Fußballerin des Jahres (Deutschland) gewählt.

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