Martin Schopps Wikipedia

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Martin Schopps Wikipedia | Seit fast drei Jahrzehnten ist Fritz Schopps ein gefragter Redner im Kölner Karneval. Während der Session beginnt sein Tag um halb sieben, Schule bis mittags oder später nachmittags, jeden Abend Meetings und erst weit nach Mitternacht ins Bett gehen. Ein Abendessen ist nicht immer möglich. Betonen? „Eigentlich nicht“, antwortet der 61-jährige Bergisch Gladbacher leise.

“Ich hatte viel Übung, also werde ich in Ordnung sein.” Dafür verbringt er viel Zeit in der Sauna und geht, wenn es die Zeit erlaubt, mit Frau und Hunden durch den Wald.

Sowohl Sohn Martin und Frau Gabi als auch die Hunde betreten die gemütliche Küche durch die Haustür, die sich schnell hintereinander öffnet. Die beiden Rhodesian Ridgebacks heißen ihren Meister gespannt willkommen.

Auch im Haus der Schopps tragen die riesigen Hunde zum Gelingen des Karnevals bei. Martin wünschte sich einen „kleinen Türöffner im Karneval“ als „Preis“, nachdem er während der Fernreise seiner Eltern als Hundesitter fungierte.

Er hatte eine Idee, nämlich die „Rednerschule“, eine Parodie auf die legendären rheinischen Karnevalisten. Er war schon immer das Leben der Party und er verbrachte in der Schule „mehr Zeit auf dem Flur als im Klassenzimmer“.

Sein Vater war zunächst etwas skeptisch. Er erklärte, dass dies die falsche Methode sei. Normalerweise wird ein Karnevalskünstler auf der Bühne „gefunden“ und nicht „angeworben“. Egal, Höflichkeit um der Höflichkeit willen.

Der “Antrag” hat in den vergangenen Jahren im Kölner Karneval für Aufsehen gesorgt, und seitdem befindet sich das Schopps-Heim vom 11. November bis Aschermittwoch im Ausnahmezustand.

„Eine normale Session hat etwa 180 bis 200 Auftritte“, fasst Fritz Schopps zusammen. Bei beiden ist die Tagesaktivität auf 10 begrenzt. „Mehr mache ich nicht“, sagt der Vater und fügt hinzu: „Sonst lässt irgendwann die Qualität nach.“

„Eine normale Session hat etwa 180 bis 200 Auftritte“, fasst Fritz Schopps zusammen. Bei beiden ist die Tagesaktivität auf 10 begrenzt. „Mehr mache ich nicht“, sagt der Vater und fügt hinzu: „Sonst lässt irgendwann die Qualität nach.“

„Eine normale Session hat etwa 180 bis 200 Auftritte“, fasst Fritz Schopps zusammen. Bei beiden ist die Tagesaktivität auf 10 begrenzt. „Mehr mache ich nicht“, sagt der Vater und fügt hinzu: „Sonst lässt irgendwann die Qualität nach.“

Der Redner muss sich dessen klar bewusst sein und in der Lage sein, seine Darbietung entsprechend anzupassen. Laut Fritz Schopps würde Angela Merkel einem Tom Gerhardt weichen, indem sie das Publikum nicht reif für politische Verse werden lässt.

Auf der anderen Seite weist sein Sohn darauf hin, dass man manchmal “Feinsinn beweisen” müsse, um “frech” zu wirken. Er hat sich nie darüber beschwert von den Karnevalsgrößen, die er verspottet. Das genaue Gegenteil ist der Fall. “Mich kannst du gar nicht imitieren”, sagte nur Hans Süper einmal.

Während des Gesprächs blicken beide Redner auf die Uhrzeit. Wieder tickt die Uhr. Beim Karneval sind sie bestens im Griff.

Dies allein auf den Terminkalender zu beziehen, wäre jedoch zu oberflächlich, da es sich hier höchstwahrscheinlich auch um das bekannte „Kölsche Hätz“ handelt.

„Es ist absolut erstaunlich, wenn man in diese Augen starrt“, gibt Martin Schopps zu, übermäßig emotional zu werden. Wenn er alte kölsche Maßstäbe wieder aufleben lässt, meint er den „nostalgischen Blick“ des Publikums.

Ein dichtes Netz aus Jecker-Emotion, Comedy und familiären Banden verbindet Vater, Sohn und Karneval. „Irgendwann wird er als »Vater von Martin Schopps« bekannt sein“, scherzt der Junior.

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