Jenny Schily Ehemann

Jenny Schily Ehemann
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Jenny Schily Ehemann | Jenny Schily, eine deutsche Schauspielerin, die sowohl im Film als auch im Theater gearbeitet hat, erhielt ihre Schauspielausbildung an der renommierten Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin.

1997 erhielt sie ihr erstes Engagement am Staatstheater Dresden, wo sie die Titelrolle in Hasko Webers Inszenierung von „Emilia Galotti“ spielte. Ihr Auftritt wurde vom Regisseur überwacht. Im selben Jahr debütierte Schily im Fernsehen und spielte in der Fernsehproduktion „Du bist nicht allein – The Roy Black Story“ die Rolle eines Fotomodells namens Silke Vagts.

Seit der Veröffentlichung des Spielfilms „Das Schweigen nach dem Schuss“ im Jahr 2010, in dem Schily einen westdeutschen Terroristen spielt, ist sein Name beim Publikum bekannter geworden. Schily ist eine verheiratete Frau, die derzeit mit ihrem Mann und der gemeinsamen Tochter Alma in Berlin lebt.

„Als Kind hatte ich immer den Eindruck, dass die Leute wussten, wer mein Vater war.“ Gegenüber der „Berliner Morgenpost“ erklärte sie, dass das einfach von Anfang an so gewesen sei ist bei anderen Kollegen viel ausgeprägter, war bei mir noch nie so stark“, sagte die Rednerin. Ihr Vater teilte ihre Begeisterung über ihre Pläne, einen bestimmten Beruf zu ergreifen, nicht. Wichtiger ist ihm, dass seine Tochter „ solides Wissen.

Deshalb hat sich die Berlinerin zwei Semester lang mit slawischen Sprachen und Kulturen beschäftigt.

Danach habe ich die erste Gelegenheit, die sich mir bot, nämlich einen Streik an meiner Uni, genutzt, an einem Theater hospitiert und mich gleichzeitig an Schauspielschulen beworben. „Als mein Vater gemerkt hat, dass ich es ernst meine, hat er mich natürlich auch unterstützt“, so Schily der „Bunten“.

Vor einigen Jahren zog sie jedoch mit ihren beiden Töchtern und ihrem Mann, dem Musiker und Komponisten Thomas Kürstner, in die Vereinigten Staaten um. Und residiert derzeit wieder in Grunewald, diesmal aber „auf der anderen Seite, im proletarischen Teil“.

So hat es eine Freundin von ihr immer genannt, und sie lacht, als sie sagt: „Ich finde, das beschreibt es ganz gut!“ Warum nochmal Grunewald? „Ich genieße Dinge, die seltsam und unmodern sind. Und der Wald ist einer meiner Lieblingsorte.“

Das Disharmonische zeigt sich ein wenig in ihrer Café-Auswahl, die sie selbst als „ein richtig schönes Oma-Café, aber modern eingerichtet“ beschreibt. Es ist eher eine bescheidene Bäckerei direkt an der S-Bahn-Strecke, die im Laufe der Jahre aufgegeben wurde.

Omas sollten ab und zu mal vorbeischauen und dann ihre Zeitung aufgeschlagen auf dem Tresen liegen lassen. Schily unterhält sich, während er ein Croissant isst und Kaffee trinkt.

Darüber, dass sie erleichtert ist, dass sie das Schillergymnasium besucht hat, das in Charlottenburg liegt, einem Stadtteil, der dem Rest der Stadt kulturell nicht so ähnlich ist. Dazu, dass sie gerne hier lebe und ein gutes Zugehörigkeitsgefühl habe, und wenn sie woanders leben würde, “aber dann nicht in Deutschland”, würde sie sagen.

Otto Schily, Jennys Vater, war in den 1960er Jahren mit dem Studentenführer Rudi Dutschke befreundet und vertrat den Nebenstaatsanwalt im Prozess um den Mord an Benno Ohnesorg. Benno Ohnesorg war der Mandant von Otto Schily im Prozess. Jenny ist seine Tochter.

Schily erlangte in den 1970er Jahren durch seine Arbeit als Verteidiger der RAF-Terroristen Horst Mahler und Gudrun Ensslin in der Anwaltschaft Bekanntheit.

Bevor er 1989 zur SPD wechselte, gehörte er 1980 zu den Mitbegründern der Grünen. Von 1998 bis 2005 war er Innenminister und damit einer der wichtigsten Vertreter der rot-grünen Regierung während dieser Zeit.

Während seiner Amtszeit war die NPD Gegenstand erfolgloser Verbotsversuche. Und jetzt fungiert ausgerechnet seine Tochter als neue Richterin für das Recht. An Ironie mangelt es der Besetzung in keinster Weise.

Jenny Schilys Leistung als überforderte Mutter eines 17-jährigen Gymnasiasten, der angeblich einen Amoklauf an seiner Schule plant, in Nicole Weegmanns preisgekröntem Fernsehdrama „Man kann sich nie sicher sein“ (2008) überzeugte . Das Drama wurde für mehrere Emmy Awards nominiert. In dem Filmdrama „Das System – Eine Liebesgeschichte“ von Marc Bauder verkörperte sie eine weitere Mutterrolle.

In dem Film „Alles verstehen heißt alles vergeben“ (2010) findet sich ein junger Mann mit einer kleinkriminellen Vorgeschichte versehentlich in einer Parallelwelt wieder, die von ehemaligen DDR-Geheimdienstmitarbeitern und internationalen Lobbyisten bevölkert wird.

Weitere aktuelle Film- und Fernsehproduktionen mit Jenny Schily sind der Spielfilm „Die Schlafkrankheit“ von Ulrich Kohler, der 2011 mit einem Preis der Internationalen Filmfestspiele Berlin ausgezeichnet wurde, Jan Speckenbachs Spielfilmdebüt „Die Vermissten“ und der Fernsehfilm „Das Lachen der Fischeen” aus der Spreewald-Krimireihe (alle 2011).

Jenny Schily hat den Bund fürs Leben geschlossen. 2008 war das Jahr der Geburt von Tochter Alma. Berlin ist die Heimat der Schauspielerin und ihrer Familie.

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