Lale Andersen Kinder

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Lale Andersen Kinder |Andersen wurde in Lehe geboren und taufte Elisabeth Carlotta Helena Berta Bunnenberg, aber unter Freunden und Familie informell als „Liese-Lotte“ bekannt – eine Verkleinerung ihrer ersten beiden Namen; dies setzte sich nach ihrer ersten Ehe fort, als sie als „Liselotte Wilke“ bekannt war.

Sie heiratete 1922, als sie gerade 17 Jahre alt war, den deutschen impressionistischen Maler Paul Ernst Wilke

Björn und Carmen-Litta Wilke hatten drei Kinder, von denen das jüngste, Michael Wilke, ebenfalls in der deutschen Musikbranche erfolgreich war.

Leider ließ sich das Paar kurz nach der Geburt ihres letzten Kindes scheiden. Im Oktober 1929 reiste Andersen mit ihren Geschwistern Thekla und Helmut nach Berlin, um eine Schauspielkarriere an der Schauspielschule am Deutschen Theater zu verfolgen. 1931 ließ sie sich von ihrem fünfjährigen Ehemann scheiden.

Ungefähr zu dieser Zeit begann sie in Berliner Kabaretts aufzutreten. Rolf Liebermann, den sie 1933 am Schauspielhaus Zürich kennenlernte und dem sie für den Rest ihres Lebens eng verbunden blieb, war einer von mehreren Freunden, die sie während ihrer Zeit dort gewann.

1938 trat sie im Kabarett Simpl in München auf und trat kurz darauf dem Kabarett der Komiker in Berlin bei.

Im Kabarett der Komiker traf sie Norbert Schultze, den Komponisten der Musik zu „Lili Marleen“. Aber erst 1941, als der deutsche Militärsender im besetzten Jugoslawien das Lied „Soldatensender Belgrad“ spielte, wurde es ein Hit.

Soldaten an der deutschen Front verliebten sich sofort in „Lili Marleen“. Obwohl es in ganz Europa und im Mittelmeerraum zu hören war, setzte sich das Lied aufgrund des starken Senders des Belgrader Radiosenders schnell bei den alliierten Streitkräften durch

„Lili Marleen“ verkaufte sich über eine Million Mal und brachte Andersen eine goldene Schallplatte ein. Ihr Exemplar wurde ihr möglicherweise gegen Ende des Zweiten Weltkriegs geschenkt. Während der Renovierung des Flagship-Stores „His Masters Voice“ in der Oxford Street in London in den 1960er Jahren wurde ein Duplikat dieser exakten Goldscheibe, die dem Plattenlabel gehörte, weggeworfen.

Die Scheibe hingegen wurde gefunden und befindet sich derzeit im Besitz einer Einzelperson. Das Lied wurde von Joseph Goebbels wegen Missbilligung der Naziführer aus dem Radio verbannt.

Wegen ihrer Verbindung zu Rolf Liebermann und anderen jüdischen Musikern, die sie in Zürich kennengelernt hatte, sowie wegen des Liedes, das sie sang, war Andersen neun Monate lang verboten, öffentlich aufzutreten. Offenbar versuchte sie, sich aus Verzweiflung das Leben zu nehmen.

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