Dietmar Müller-Elmau Ehefrau

Dietmar Müller-Elmau Ehefrau
Dietmar Müller-Elmau Ehefrau

Dietmar Müller-Elmau Ehefrau |

Auf Schloss Elmau, einem Luxushotel mit fünf Sternen und mehr, mischt sich der Wohlhabende mit dem gebildeten Mittelstand, der adrette Berater mit dem aus Funk und Fernsehen bekannten gelehrten Philosophen. Ehefrau Heidrun Müller-Elmau.

In dieser Wohnung, die dem Prinzen gehörte, schrieb Loriot mehrere seiner Skizzen und hinterließ auch eine Zeichnung eines Elefanten mit der Aufschrift: „Hier bist du ein lieber Gast, auch wenn du keinen Rüssel hast.“

Dietmar Müller-Elmau heißt der Wirt, der dafür verantwortlich ist, ein so vielfältiges Publikum in die Wüste zu locken. Dafür wurde ihm gerade erst der Titel „Hotelier des Jahres 2012“ verliehen.

„Ich bin gar kein gelernter Hotelier“, sagt der 57-Jährige mit rund schulterlangem Haar, dessen Berufsleben einige andere Wendungen genommen hat: Nach einigen Meinungsverschiedenheiten übernahm er die von seinem Großvater gegründete Firma das Schlosshotel und dabei Erstaunliches gelernt; zum Beispiel, dass selbst wohlhabende Gäste stehlen, was nicht festgenagelt ist; von Bademänteln bis hin zu Luxus-HiFi-Anlagen oder Flachbildschirmen. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Theologie und Philosophie und war Unternehmer in der Softwarebranche, bevor er die Geschäfte von seinem Großvater übernahm. Müller-Elmau findet, dass wir alles strenger machen müssen.

Katharina Müller-Elmau ist Teil des Familienunternehmens, das seit drei Generationen im Theater tätig ist. Ihr Großvater hieß Eberhard Müller-Elmau, und ihr Vater hieß Raidar Müller-Elmau. Raidar Müller-Elmau wurde vor allem durch seine Rollen in zwei der drei Filme mit Immenhof bekannt.

Ihr Bruder Alexander Müller-Elmau ist neben der Schauspielerei Bühnenbildner und Regisseur, ihr Onkel Markwart Müller-Elmau ebenfalls Schauspieler. Ihr Großvater war derjenige, der ihr zuerst beigebracht hat, wie man schauspielert. Der Gründer von Schloss Elmau und ein prominenter Philosoph, ihr Ururgroßvater hieß Johannes Müller.

Bevor sie eine Schauspielkarriere begann, war sie Gründungsmitglied der Rockbands Freaky Fukin Weirdoz und Asmodi Bizarre, die beide in ihrer Jugend und vor Beginn ihrer Schauspielkarriere als Schlagzeuger aktiv waren.

Am Bayerischen Staatstheater war sie von 1988 bis 1997 aktiv tätig. Während ihrer Zeit dort arbeitete sie mit namhaften Regisseuren wie Robert Lepage, Martin Kuej, Matthias Hartmann, August Everding und Jérôme Savary zusammen. Während dieser Zeit hielt sie auch ihre Gesangs- und Schauspielausbildung aufrecht.

Sie wurde vom Residenztheater München beauftragt, Bühnenmusiken für drei verschiedene Produktionen zu schreiben. Danach folgten Engagements am Schauspielhaus Bochum und den Hamburger Kammerspielen

Ihre Tätigkeit als Maria Thura bei der von ihr gegründeten Swingband Die blauen Engel umfasste die Jahre 1997 bis 2001 und beinhaltete Gastauftritte mit der Band. Sie war sowohl für das Schreiben als auch für die Regie der Bühnenprogramme der Gruppe verantwortlich.

1983 hatte sie ihren ersten Auftritt vor der Kamera und hat seitdem in zahlreichen Filmen und Fernsehshows sowohl im Kino als auch im Fernsehen mitgespielt. Sie arbeitete mit renommierten Filmschaffenden wie Sonke Wortmann (Drei D, Eine Wahnsinnsehe), Caroline Link (Kalle, der Träumer) und Hannu Salonen (Tatort) zusammen.

Für den Spielfilm Vincent will Meer, bei dem sie 2009 Regie führte und der von Ralf Huettner inszeniert wurde, erhielt sie 2011 eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis in der Kategorie beste Nebendarstellerin. Seit 2019 (beginnend mit der ersten Folge der achten Staffel) verkörpert sie die Rolle der Polizistin Sabine Kaiser in der ARD-Vorabendsendung Hubert ohne Staller.

Zwischen 4.500 und 7.000 Euro gibt er für einen einwöchigen Familienurlaub aus. Wer diesen Ort frequentiert, ist sensibel in Sachen Exklusivität. Wanderer und Mountainbiker, die weiter unten unterwegs sind, werden durch Warnschilder darauf hingewiesen, dass sie hier nicht einfach anhalten können.

Das historische Haus, das 1916 erbaut wurde, trägt jetzt seinen moderneren Namen „Hideaway“, der die Ruhe des Ortes stört. Die Idee stammt von Dietmar Müller-Elmau, der sich selbst als Rebell bezeichnet, der liberalen und angelsächsischen Werten anhängt. Früher galt er als das „schwarze Schaf der Familie“.

Dietmar Müller-Elmau, ein Dissident innerhalb des Clans, hatte sowohl die Ideen als auch die finanziellen Mittel, die dringend benötigt wurden, um den Einsturz der Burg Mitte der 1990er Jahre zu bekämpfen. Das war nicht das, was der Rest des Clans wollte. Letzteres hatte er vor allem nach dem Verkauf seines Start-up-Unternehmens.

Als die Zahl der Menschen, die ihm folgten, zunahm, begann er, nach einem sicheren Hafen zu suchen; Auf einer seiner Reisen stieß er auf die Einsiedelei Elmau, die hinter Garmisch liegt. Hier schuf er für sich und seine anderen Gelehrtenkollegen wie Hans-Georg Gadamer und Max von Baden sein Schloss, das er als „Freiraum des persönlichen Lebens“ bezeichnete. Elsa Gräfin Waldersee, geb. Haniel, unterstützte das Projekt finanziell.

Die „Grünen Blätter“, die Großvater geschrieben hat, nehmen derzeit ein ganzes Regal in der Bibliothek des Schlosses ein. Müller-Elmau hat sie alle gelesen. Er wollte ein Verständnis für seinen Großvater, nämlich seine Faszination für Adolf Hitler trotz der Bewunderung seines Großvaters für das Judentum. Die Antwort fand er in jenem „Gemeinschaftswahnsinn, der alles ausrichtet, das Fremde verbirgt, nur eines akzeptiert“.

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