Ingebrigtsen familie

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Ingebrigtsen familie | Jakob Ingebrigtsen ist ein norwegischer Mittel- und Langstreckenläufer. Im 1500-Meter-Lauf bei den Olympischen Sommerspielen 2020 gewann er die Goldmedaille.

In Europa sind die drei Brüder Ingebrigdsen aus Norwegen längst allen anderen voraus.

Sie heißen Jakob, 19, Filip, 26, und Henrik Ingebrigtsen, 28. Jeder von ihnen hat mindestens einmal den Europameistertitel gewonnen. Nun könnte der WM-Titel folgen.

Die Titelkämpfe am Montag in Doha haben über 5000 Meter nicht geklappt, weil die Afrikaner besser waren.

Aber am Sonntag gibt es über 1500 Meter noch eine Chance. Auch Jakob und Filip werden dort starten und ihre Chancen dürften noch besser sein.

Der 53-jährige Vater Gjert Ingebrigtsen führte die Familie auf die Mission, beide Rennen zu gewinnen. Als Baseballtrainer seiner Söhne

Er arbeitet seit Jahren daran, die Stadt Sandnes in Norwegen zu dem Ort zu machen, aus dem die besten Mittelstreckenläufer der Welt kommen. Jetzt sieht es so aus, als wären die Ingebrigtsens fast da. Wie sind sie so weit gekommen?

Jakob Ingebrigtsen ist der jüngste der drei Brüder. Er ist fast zehn Jahre jünger als sein ältester Bruder Henrik.

Er gilt als der talentierteste seiner Familie. Vor seinem 18. Lebensjahr gewann er den Europameistertitel im 1.500-Meter- und 5.000-Meter-Lauf. Bei den Weltmeisterschaften 2019 in Doha, Katar, verlor er eine Medaille:

Über 1.500 Meter wurde er Vierter und über 5.000 Meter Fünfter. Die ganzen 5.000 Meter hatte er damals seine Brüder dabei. Sie liefen Seite an Seite für einen Großteil des Finales.

In Tokio kann sich Jakob nur auf sich verlassen, da Henrik nicht am Start ist und sein mittlerer Bruder Filip nach den Heats ausgeschieden ist.

Ingebrigtsen startete 2020 bei den Bislett Games, die wegen der COVID-19-Pandemie als Impossible Games bezeichnet wurden.

Bei einem Langstreckenrennen zwischen dem Team „Ingebrigtsen“ und dem Team „Cheruiyot“ wurde der 2000-Meter-Lauf gleichzeitig in Oslo und Nairobi ausgetragen. Ingebrigtsen gewann in 4:50,01 Minuten,

Steve Cram aus Großbritannien stellte 1985 mit einer Zeit von 4:51:39 den Europarekord auf. Beim Diamond-League-Meeting in Monaco am 14. August 2020 lief er 1500 Meter in 3:28,68 Minuten und war damit 13 Hundertstelsekunden schneller als der Rekord von Mo Farah aus dem Jahr 2013.

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Cheruiyot war am 4. September 2020 nicht dabei, als er in Brüssel sein erstes Diamond-League-Rennen mit einer Zeit von 3:30,69 Minuten gewann. In Tokio, am 7. August 2021,

Er gewann die olympische Goldmedaille in 3:28,32 Minuten, was ein olympischer Rekord und ein europäischer Rekord war. Er schlug den Kenianer Timothy Cheruiyot und den Briten Josh Kerr. Es war das erste Mal seit dreizehn Rennen, dass er gegen Cheruiyot gewann.

Daher arbeitet der norwegische Verband mit dem norwegischen Olympischen Komitee zusammen, um zu versuchen, den Zeitplan für Tokio so schnell wie möglich zu ändern.

Gjert Ingebrigtsen, der Vater und Trainer der drei aktuellen Ingebrigtsen-Brüder, sagte im norwegischen Staatsfernsehen NRK: „Es ist wirklich ein echtes Dilemma. Es lässt sich nicht leugnen.

Weil ich sicher bin, dass Jakob der beste 1500-Meter-Läufer der Welt ist. Jetzt gibt es also ein Problem, das sofort behoben werden muss.”

Und seine Brüder braucht er dieses Mal nicht: Rund dreieinhalb Minuten nach dem Startsignal ist Mission Gold erledigt. Nur wenige Meter vor dem Ziel ballt er die Faust:

Jakob Ingebrigtsen schlägt erstmals Weltmeister Timothy Cheruiyot aus Kenia. In 3:28,32 Minuten brach er seinen eigenen Europarekord über 1.500 Meter.

Auch Abel Kipsang aus Kenia stellte den olympischen Rekord erst im Halbfinale auf.

Er gewinnt den 1.500-Meter-Lauf und beschert Norwegen seine erste olympische Medaille. Er ist auch der erste Europäer, der den 1.500-Meter-Lauf gewann, seit Fermin Cacho 1992 in Barcelona, ​​Spanien, gewann.

Jakob Ingebrigtsen war das fünfte von sieben Kindern. Er wurde in Sandnes, Norwegen, in der Nähe von Stavanger geboren. Er ist der jüngere Bruder von Filip und Henrik Ingebrigtsen.

die auf internationaler Ebene berühmte Mittelstreckenläufer waren. Vater Gjert Ingebrigtsen bildet ihn aus wie seine anderen Söhne.

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2019: Im Februar gewann Ingebrigtsen bei einem internationalen Wettkampf in Nordenkampen den 1500-Meter-Lauf in 3:36,21 Minuten. Dies war der Beginn seiner Hallensaison. Mit dieser Zeit schlug er den norwegischen Hallenrekord und den U20-Hallenweltrekord von Belal Mansoor Ali.

Doch der Leichtathletik-Weltverband IAAF erkannte diese Leistung nicht als Weltrekord an, weil es keine Nullkontrolle des Zeitmesssystems gab, wie es die Wettkampfregel 260.14a vorschreibt. Nach anderthalb Wochen

Beim PSD-Bankentreffen in Düsseldorf schlug er den Äthiopier mit einer Bestzeit von 3:36,02 Minuten.

Samuel Tefera, der vier Tage zuvor den Hallenweltrekord aufgestellt hatte, gewann die Goldmedaille. Die Halleneuropameisterschaften 2019 werden in Glasgow ausgetragen.

Beim 3000-Meter-Lauf holte er Gold und beim 1500-Meter-Lauf Silber. Als er den 3.000-Meter-Lauf gewann, wurde er der jüngste männliche Hallen-Europameister in der Geschichte des Wettbewerbs. Es war auch Norwegens erste Goldmedaille bei einer Halleneuropameisterschaft

s. Ende März wurde er 12. im U20-Rennen bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Aarhus. Der Kurs war hart.

Der letzte große Athlet, der sich zurückzog, war Usain Bolt, der damals 35 Jahre alt war. Seitdem konnte niemand mehr wirklich in seine Fußstapfen treten. Meistens interessieren sich die Fans am meisten für die Sprinter.

Ein echter Bahnkönig wird der 21-jährige Jakob Ingebrigtsen aber erst mit seinem Olympiasieg 2021 in Tokio. Der Norweger startet am Mittwoch um 4:30 Uhr MESZ bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Eugene, Oregon . Seine Ziele verhehlt er nicht: Er will ein besonderes Rennen wie das in Japan gewinnen und vielleicht sogar einen Weltrekord aufstellen.

Der damals 28-jährige Jake Wightman schlug den 21-Jährigen, was alle überraschte.

Im Finale schlug der Brite Ingebrigtsen (3:29,47) mit einer hochklassigen Zeit von 3:29,23 Minuten und holte auf dieser Strecke das zweite Gold für Großbritannien, 39 Jahre nach Steve Cram im Jahr 1961.

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