Heinz smital wikipedia

Heinz smital wikipedia | Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am 22. März 2011 eine Ethikkommission namens Energy Security Ethics Committee eingesetzt. Angesichts der Nuklearkatastrophe von Fukushima wurde sie beauftragt, sich mit den technischen und moralischen Fragen rund um.

die Kernenergie zu befassen und Vorschläge für die Umstellung auf erneuerbare Energien zu erarbeiten Energiequellen und schaffen einen gesellschaftlichen Konsens zu diesem Thema. Der Abschlussbericht der Ethikkommission wurde am 30. Mai 2011 zur Verfügung gestellt.

Ein „umfassenderer Umgang mit Risiken“ als eine rein sicherheitstechnische Prüfung sollte von der Kommission zugelassen werden. Das erklärte der damalige Bundesumweltminister Norbert Röttgen mit den Worten: „Sicherheit lässt sich nicht quantifizieren, sondern ist letztlich eine gesellschaftspolitische Beurteilung.“

Ein Kühlwasserleck im Primärkühlsystem wurde am Donnerstag von Heinz Smital, Atomexperte von Greenpeace, als „extrem kritisch“ eingestuft. Weniger das austretende Wasser ist ein Problem als die mögliche Überhitzung des Reaktorkerns durch Kühlmittelverlust.

Eine Kernschmelze ist die größte Gefahr. Nach derzeitigem Kenntnisstand besteht für Deutschland jedoch “absolut kein Risiko”. Bis zur Folgestudie in ein paar Wochen müssen Sie allerdings noch warten.

Als Slowenien gegen 17:38 Uhr eine vergleichbare Alarmmeldung an die EU-Kommission schickte, schlug das Notfallsystem ECURIE (European Community Urgent Radiological Information Exchange) europaweit Alarm. Die EU hat dieses System eingerichtet, damit die 27 Mitgliedsstaaten im Fall eines radioaktiven Ereignisses kommunizieren können. Die EU-Kommission habe die Mitgliedsstaaten über den Vorfall informiert,

konkrete Handlungsanweisungen gebe es aber nicht, sagte Harald Handel, Sprecher der EU-Kommission in Deutschland, im Gespräch mit dem Online-Magazin Spiegel Online. Die zuständigen Behörden behalten das Thema nun im Auge. Es besteht derzeit kein Grund zur Sorge.

Die slowenischen Behörden haben den Vorfall zunächst fälschlicherweise als Übung bezeichnet. Um 17:38 Uhr trat eine legitime Alarmmeldung an die Stelle dieser falschen Warnung. Auch einen Tag nach dem Vorfall ist noch unklar, wie sich die widersprüchlichen Angaben in Folge des Vorfalls entwickelt haben könnten.

Der derzeitige EU-Ratspräsident und slowenische Umweltminister Janez Podobnik räumte Fehler seiner Regierung ein. Auf einer EU-Umweltministerkonferenz in Luxemburg sagte er: „Es war ein Fehler“, machte deutlich, dass „menschliches Versagen“ vorliege. Der österreichische Umweltminister Josef Pröll war fassungslos, dass Ungarn, Italien und Österreich, die Nachbarn sind, nur eine falsche Behauptung über eine Übung gehört hatten.

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) wurde von der slowenischen Atomaufsichtsbehörde über einen “seltsamen Vorfall” informiert. Die niedrigste Stufe der Warnung ist diese. Laut einer Mitteilung der IAEA in Wien wird die Organisation die Situation im Kraftwerk im Auge behalten.

SPD-Umweltminister Sigmar Gabriel hielt den Gebrauch des Begriffs “Atomwarnung” in den Medien für etwas “übertrieben”. Es gebe jedoch europaweit ein “weit verbreitetes Informationssystem für solche Vorkommnisse”.

Die Warnung sei laut EU-Energiekommissar Andris Pielbags nur aus Gründen der Offenheit ausgesprochen worden. Schaden für Mensch und Umwelt soll es nicht geben, so die von den Behörden in Brüssel,

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der slowenischen Regierung in Ljubljana und den Umweltministerien Österreichs und Deutschlands mit überwältigender Mehrheit bestätigten Angaben.

Greenpeace, eine Gruppe, die sich dem Umweltschutz verschrieben hat, ist zunächst skeptisch, weil eine Warnung für ganz Europa “äußerst ungewöhnlich” sei. Thomas Breuer, Nuklearexperte von Greenpeace, sagte dem Fernsehsender n-tv, es sei noch immer unklar, was genau nach der Kühlwasserkatastrophe passiert sei.

Nach internen Aufzeichnungen des Bundeskriminalamts ist die Gefahr sehr groß, dass ein Terroranschlag zu einer schweren Reaktorkatastrophe führt, so Greenpeace-Atomexperte Heinz Smital. Nur drei der heute in Betrieb befindlichen 17 Reaktoren seien baulich einigermaßen gegen einen gezielten Flugzeugabsturz gesichert,

heißt es in einem Bericht der Internationalen Kommission für Nukleartechnologie aus dem Jahr 2002, den die Organisation vergangene Woche zitierte.

Die Bemühungen von Greenpeace weisen in den Augen der Grünen bereits erhebliche Sicherheitsschwächen auf. “Man braucht nicht viel Fantasie, um sich die Gefahren eines Terroranschlags vorzustellen,

wenn beispielsweise Aktivisten mit 60 Litern Farbe relativ unkontrolliert auf die Reaktorkuppel klettern”, erklärte das Parlamentsgremium. Experten zufolge können bereits 60 kg Sprengstoff schwere Schäden an der Kuppel der Atomanlage anrichten.

Die Firma bestreitet jedoch, dass das Kernkraftwerk Unterweser Sicherheitsmängel aufweist. Der Aufstieg der Reaktorkuppel durch Greenpeace wird ständig kontrolliert. „Durch das Überwinden des Erkennungszauns wird der Einbruch in die Machtpla nt-Site wurde als das erkannt, was sie war.

„Das Konzept der gestaffelten Objektsicherung war erfolgreich“, erklärte Eon. Andererseits sagte einer der Bergsteiger, man wolle auch demonstrieren, „wie schnell man an den Ort kommt.“ Außerdem: „Wir wissen auch, dass sich Terroristen darauf vorbereiten sowas ähnliches.”

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